Dienstag, 9. April 2013

AGaD - Stern


 

 
 
Anleitung: "Stern" aus "Häkelideen mit Granny Squares"
Nadelstärke: 3,00 mm
Größe: 6,5 cm x 6,5 cm
Wolle: Versailles supersoft in "braun" von buttinette
Besonderheiten: sehr einfach; das ist im Übrigen dasselbe Muster mit dem ich meine Granny Square-Decke gemacht habe! :)
 
 
Bis bald! Eure,
 

 

Sonntag, 7. April 2013

Mandarinen-Streusel-Käsekuchen

Der letzte Kuchen aus der Reihe, der für meine Oma gebackenen Leckereien ist ein Mandarinen-Streusel-Käsekuchen. Er war echt superlecker, total fruchtig und saftig.
Kleine Erklärung noch vorneweg, bevor das Rezept kommt:
Von den Streuseln kann bei uns in der Familie auch immer keiner genug kriegen, da hatte ich auf meinem Kuchen etwas mehr. ;)




Für eine 26er Springform braucht man:

  • 2 kleine Dosen Mandarin-Orangen
  • 100g raumwarme, weiche Margarine
  • 300g Mehl
  • 300g Zucker
  • 4 Eier
  • 1/4 l Milch
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 2 P. Vanille-Puddingpulver
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 P. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 500g Magerquark

Die Mandarinen zunächst gut abtropfen lassen.
Die weiche Margarine zusammen mit dem Mehl und 135g Zucker zu Streuseln verkneten (ich mach das auch immer sehr gern mit den Händen ;) ).
Etwa 2/3 der Streusel als Boden in eine unten mit Backpapier ausgelegte und zusätzlich eingefettete Springform geben und dort gut festdrücken. (Die Form mit Backpapier auszulegen würde ich wirklich empfehlen, mir passierts bei solchen Böden sehr oft, dass sie beim aus der Form nehmen ganz schön bröselig werden. Mit Backpapier kann man sie direkt - Papier evtl. vorher noch etwas trimmen - auf eine Tortenplatte legen und hat somit das Problem nicht.)
Mit einer Gabel rundum mehrmals in den Boden stechen und anschließend bei 175°C für ca. 12 Minuten backen.
Währenddessen 150ml Milch und die Sahne in einem großen Topf aufkochen.
Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Den übrigen Zucker mit in den Eischnee rieseln lassen. Die Eigelbe mit dem Rest der Milch, dem Puddingpulver, dem Zitronensaft, dem Vanillezucker und der Prise Salz gut verrühren.
Anschließend kräfig unter die Milch-Sahne-Mischung rühren und nochmal aufkochen.
Zum Schluss den Quark ebenfalls unterrühren und ein letztes Mal aufkochen.
Etwas abkühlen lassen, dann Eischnee und Mandarinen unter den Pudding heben und in die Form auf den Kuchenboden geben.
Das Ganze bei 175°C etwa 50 Minuten backen.
Nach 10-15 Minuten die restlichen Streusel oben auf dem Kuchen verteilen.
Ist der Kuchen fertig gebacken, bei offener Ofentür noch etwas ruhen lassen.
Form lösen und über Nacht durchziehen lassen.

Viel Spaß beim Nachbacken und bis bald!
Eure,



Mittwoch, 3. April 2013

AGaD - Gitterwerk

Zu dem multicolor Gitterwerk-Square vom letzten AGaD gibts natürlich auch noch einen Square in uni. Ich habe dazu einen fröhlichen Grünton gewählt - so in Richtung Kiwi.
Wie immer 3,0 mm Häkelnadel und dieselbe Wolle aus 100% Polyacryl, die ich bisher bei allen Squares verwendet habe.





Bis bald! Eure,


 
 

Montag, 1. April 2013

Leseliste Februar + März

1) "Dinner mir Rose" von Danielle Hawkins
Genre: Familie/Liebe
Inhalt + Eigene Meinung:
s. hier










2) "Das Mädchen unter der Brücke" von Nina Rauprich
Bildquelle
Genre: Problemzentrierter Jugendroman
Inhalt: Susanne und Katja sind grundverschieden. Die eine wächst wohl behütet auf, die andere ist aus einem Heim weggelaufen und lebt seitdem auf der Straße. Als sie sich zufällig begegnen und Katja bei Susanne und ihrer Mutter vorübergehend ein Zuhause findet, treffen im wahrsten Sinne des Wortes WElten aufeinander... (Buchrücken)
Eigene Meinung: Hat mich jetzt nicht wirklich umgehauen. Vom Thema her interessant, es geht um die Ausreißerin Katja, der von allen Seiten eingetrichtert wird, sie müsse ein beständiges Leben führen, wenn sie jemals ein glückliches Leben und eine Familie haben möchte, doch sie rebelliert weiter und hält an ihrem Traum fest. Sprachlich sehr jugendorientiert und dabei dann leider oft einfach zu bemüht.


3) "Vom Winde verweht" von Margaret Mitchell
Bildquelle
Genre: Südstaatenepos
Inhalt: Erzählt wird die Geschichte der Südstaatlerin Scarlett O`Hara, Tochter eines Plantagenbesitzers, die während des Amerikanischen Bürgerkrieges (1861-65) und in den Wirren der Nachkriegszeit mit aller Kraft um die Erhaltung ihres Familienbesitzes kämpft. Zwischen ihr und dem skrupellosen Rhett Butler, der im Krieg reich wird, entwickelt sich eine große Liebe, die jedoch keine Erfüllung finden kann.
Eigene Meinung: Total zwiegespalten. Das Buch ist, wie sagt man so schön, recht wortgewaltig geschrieben und in der Tat ein dicker Wälzer. Aber in der Ausdrucksweise genauso, wie ich mir die Menschen und Gegebenheiten der damaligen Zeit vorstelle. Auf gut über 1000 Seiten fand ich nichts langweilig und habe mit jeder neuen Seite weiter mitgefiebert. Allerdings weiß ich wirklich nicht, was ich von den Charakteren im Buch halten soll. Einerseits finde ich es sehr mutig von der Autorin, solche Antihelden zu schaffen, aber ich war immer hin und hergerissen, ob ich mit Scarlett mitfühlen oder das was ihr passiert, als gerechte Strafe für ihr Verhalten ansehen soll. Den Schluss finde ich überraschend und gelungen, aber auch sehr schade - ich bin eben doch für Happy Ends ;)


4) "The Joy Luck Club" von Amy Tan
Bildquelle
Genre: Gesellschaftsroman
Inhalt: In San Francisco, women meet in a friendship club around a mah jong table and begin to tell stories about their lives. Four mothers tell tales of their past in China and of their present lives. Their daughters weave in tales of their experience in contemporary America. Together their stories create a rich and colourful fabric of family relationships and of a community searching for its identity.
Eigene Meinung: Wird nicht unbedingt mein Lieblingsbuch. Obwohl recht einfach zu lesendes Englisch und vertretbar lange Kapitel, kann mich die Geschichte der 4 Töchter und ihrer Mütter nicht recht gefangen nehmen - dafür ist sie mir doch zu nüchtern gehalten und kenne ich mich (zugegebenermaßen) wohl nicht genügend mit dem Leben von Frauen in China Anfang des 20. Jahrhunderts aus.

Sonntag, 31. März 2013

Apfel-Sahne-Torte

So ich habs geschafft, die Fastenzeit ist offiziell vorbei und ein kleines bisschen stolz bin ich schon drauf fast ohne Rückfall ausgekommen zu sein. Dafür gabs dann jetzt aber auch ein wahres Festmahl an Süßkram mit Schokoeiern und Kuchen und allsowas :D
Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen möchte ich euch heute noch den zweiten Kuchen bzw. Torte, die ich zum Geburtstag meiner Oma gemacht habe vorstellen.
Die Apfel-Sahne-Torte war geschmacklich genau richtig, nicht zu süß und nicht zu säuerlich und das Beste: obwohl sie doch nach ganz schön Auswand aussieht, ist sie kinderleicht herzustellen!



Für eine 26er Springform braucht man:

  • 1 fertigen Biskuitboden (ich habe schnell selbst einen mit 3 Eiern gemacht)
  • 750g Äpfel
  • 350ml Apfelsaft
  • 100g Zucker
  • 1 P. Vanillepuddingpulver
  • 4 Blatt Gelatine (oder 1 P. Gelatine Fix)
  • 1 Becher Sahne
  • 100g Quark
  • Vollmilchkuvertüre

Entweder fix einen Biskuitteig zusammenrühren und bei 175°C ca. 20-25 Minuten backen oder eben auf einen fertigen zurückgreifen.
Die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden.
Dann in einem Topf mit 300ml Apfelsaft und etwa 50-60g Zucker aufkochen.
Etwa 5-7 Minuten köcheln lassen, bis die Äpfel weich werden und langsam eine musartige Konsistenz entwickeln.
Währenddessen das Puddingpulver mit dem restlichen Apfelsaft verrühren.
Anschließend unter die Äpfel rühren und etwa 1 Minute lang kochen.
Einen Tortenring um den Biskuitboden legen und die Apfelmasse gleichmäßig darauf verteilen.
Auskühlen lassen.
Gelatine nach Packungsanweisung vorbereiten (einweichen, quellen lassen, auflösen o.ä.) - bei Gelatine Fix kann man sich die Vorbereitung sparen ;)
Die Sahne sehr steif schlagen, während man den restlichen Zucker locker mit einrieseln lässt.
Die Gelatine unter den Quark rühren (Achtung: bei Blattgelatine nicht den Wärmeausgleich vergessen).
Anschließend die Sahne unterheben und die Creme direkt auf die Apfelmasse streichen.
Noch mal ca. 1 Stunde kühl stellen.
Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und locker über die Torte träufeln.
Trocknen lassen und bis zum Servieren kalt stellen.




Viel Spaß beim Nachbacken und bis bald!
Eure,


Freitag, 22. März 2013

AGaD - Gitterwerk multicolor

Ohooo, mir scheint die Sonne ins Gesicht! Ich bin mehr als begeistert!
Hoffentlich bleibt das auch noch eine Weile so!
Gleich mal ein Tässchen Kaffee machen und dann auf den Balkon setzen.
Aber vorher zeige ich euch noch den nächsten Granny Square!
Wieder ganz einfach in der Verarbeitung, nur diesmal noch etwas bunter (wobei ich mittlerweile fast der Meinung bin, die Farbkombi hätte etwas glücklicher sein können ;) ).





Bis bald! Eure,



Montag, 18. März 2013

Bananenmuffins

Heute möchte ich euch mal wieder mit einem kleinen, feinen Rezept erfreuen. Da meine Omi letzte Woche ihren 85. Geburtstag gefeiert hat, bin ich nämlich wieder fleißig an der Backfront gewesen.
Es gab eine Apfel-Sahne-Torte, einen Käsestreuselkuchen mit Mandarinchen und Bananenmuffins. Das Rezept für die Bananenmuffins möchte ich heute also mit euch teilen, sie sind nicht nur total einfach in der Herstellung, sondern auch wirklich ganz schnell zusammengehrührt. Bezüglich Konsistenz und Geschmack sagte man mir sie wären "super fluffig" und "schön bananig" gewesen. Nicht mal mehr zwei Wochen, dann darf ich auch selber wieder ran und mitschlemmen ;)


Für 18 Stück braucht man:
  • 2 gut reife Bananen
  • einen Spritzer Zitronensaft
  • 150g Margarine
  • 120g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150g Mehl
  • 100g gem. Haselnüsse
  • 1/2 P. Backpulver
  • 150ml Buttermilch


Die Bananen fein zerdrücken und mit etwas Zitronensaft mischen, damit sie nicht zu braun werden.
Margarine, Zucker und Salz schaumig schlagen. Die Eier einzeln hinzugeben und weiter schlagen.
Mehl und Backpulver mischen und anschließend mit einrühren.
Den Bananenmus hinzufügen und kräftig weiterrühren.
Zum Schluss abwechselnd die gemahlenen Haselnüsse und die Buttermilch zufügen (evtl. auch etwas mehr Buttermilch nehmen), bis der Teig eine cremige Konsistenz hat und zartreißend vom Löffel fällt.
Teig in vorbereitete Muffinförmchen füllen und bei 180°C ca. 25 Minuten backen.
Die ausgekühlten Muffins können je nach Belieben mit einem Klecks Schlagsahne oder etwas Puderzucker verziert werden.

Viel Spaß beim Nachbacken und bis bald!
Eure,