Mittwoch, 6. April 2016

Leseliste März

1) Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann

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Genre: Abenteuer

Inhalt:
Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Carl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe. Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz. (Buchdeckel)

Eigene Meinung:
Ich habe schon viel Positives von diesem Buch gehört und kann mich da wirklich nur anschließen. Die ersten 100 Seiten habe ich quasi auf einen Haps verschlungen und auch danach ging es kaum langsamer zu. Das Buch liest sich flüssig, vermittelt einiges an Hintergrundwissen und ist dabei auch noch total lustig. Sehr empfehlenswert!









2) Sehnsucht ist ein Notfall von Sabine Heinrich

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Genre: Leben, Liebe

Inhalt: 
"Okay, Oma. Wir haen ab. Wir fahren ans Meer."
An einem Montag im Januar entscheidensich Oma und Eva durchzubrennen: Oma hat gerade mit 79 Jahren opa verlassen und ihre Enkeltochter eva steht zwischen zwei männern und damit vor einer großen Entscheidung. auf der turbulenten Fahrt nach Italien geht es um gorße Fragen: wie viele Kompromisse verträgt eine Beziehung? Wie oft kann man neu anfangen? Gibt es falsche Entscheidungen oder nur den falschen Zeitpunkt? Und: Wie wird man wie Sophia Loren? (Buchdeckel)

Eigene Meinung:
Ich bin wirklich begeistert! Das Buch hat Witz, Charme, erzählt von den ganz großen und auch den nicht so großen Gefühlen. Beschäftigt sich mit dem Sinn des Lebens und der Liebe - oder ist das dasselbe? Eva´s Geschichte hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, nur das Ende.. fand ich fies :D
Ich muss doch wissen, wie es jetzt weiter geht!!? So viele offene Fragen!





3) Das Buch ohne Namen von Anonymus

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Genre: Fantasy

Inhalt:
Ein Buch ohne Titel und ohne Autor tötet jeden, der es liest. Ein geheimnisvoller blauer Stein ist plötzlich verschwunden - und alle suchen ihn. In Santa Mondega bricht die Hölle los - im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Sonnenfinsternis wird Santa Mondega bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird es blutig werden. Blutiger als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid. (Buchdeckel)

Eigene Meinung:
Ähm... ne. Leider gar nicht meins gewesen. Der Buchtitel hat mich hier sowohl optisch als auch haptisch geködert und ich mag ja eigentlich Grusel und mysteriöse Storys. Aber diese hier war leider extrem seicht und richtig unlogisch. Auch der Schluss war relativ leicht vorhersehbar. Deshalb keine Leseempfehlung von mir.

Donnerstag, 10. März 2016

Gebacken: Oreo-Torte

Hallo ihr Lieben,

da ich diese Woche krank darnieder liege, wollte ich unbedingt die Zeit für einen etwas längeren Post nutzen. Ich würde heute gerne ein tolles Oreo-Torten-Rezept mit zweierlei Böden mit euch teilen, welches ich jetzt schon öfter machen durfte!
Zwar ist der Oreo-Hype mittlerweile etwas abgeflaut, ändert aber ja nichts an der Tatsache, dass die Kekse einfach supergut schmecken!




Für den Schokoboden braucht man:
  • 1 großer EL zimmerwarme Margarine
  • 100g Mehl
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1/2 P. Backpulver
  • 100g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 100ml Milch
  • 1 Ei

Die Margarine zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Ei und der Milch zu einem glatten hellen Teig verrühren. Mehl, Kakao und Backpulver in einer Extra-Schüssel vermengen und anschließend langsam unter den Teig geben und weiterrühren bis ein relativ fester Teig entsteht.
Eine Kuchenform einfetten und mehlen, den Teig hineingeben und bei 175° Umluft etwa 30-35 Minuten backen. Anschließend auf ein Kuchengitter stürzen und gut auskühlen lassen.


Für den Keks-Vanille-Boden braucht man:
  • 50g zimmerwarme Margarine
  • 150g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 125ml Buttermilch
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 Eiweiß
  • 8 Oreo-Kekse
 
Die Kekse gut zerstoßen. Das Eiweiß zu sehr steifem Schnee schlagen. Die restlichen Eier mit dem Zucker sehr schaumig schlagen und den Vanillezucker, sowie das Vanillemark zugeben. Mehl und Backpulver in einer Extra-Schüssel vermengen. Die Mehl-Backpulvermischung dann langsam unter den Teig rühren und gut verkneten, die Kekskrümel mit einrühren. Anschließend vorsichtig den Eischnee unterheben. Eine geeignete Backform fetten und mehlen, dann den Teig hineingeben und bei 175° Umluft etwa 25-30 Minuten backen. Nach dem Backen auf ein Kuchengitter stürzen und gut auskühlen lassen.


Für die Torten-Füllung braucht man:
  • 250g Doppelrahmfrischkäse
  • 150g Puderzucker
  • 2 Becher Schlagsahne
  • ca. 6 Oreo-Kekse

Auch hier zunächst die Kekse zerstoßen und die Schlagsahne steif schlagen.
Den Puderzucker gut sieben, damit es später keine Klumpen gibt und vorsichtig unter den Frischkäse rühren. Die Kekse und die Schlagsahne ebenfalls langsam zugeben. Für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen und alles gut durchkühlen lassen.




Jetzt geht es ans Zusammensetzen der Torte:
Grundsätzlich gilt: Erst Boden, dann Füllung, dann Boden. Wobei man sich etwa die Hälfte bis 2/3 der Füllung fürs Bestreichen der Torte aufbewahren sollte.
Wer es ganz fein mag, schneidet nochmal beide Böden in der Mitte auseinander und schichtet dann abwechselnd Boden und Füllung aufeinander. Ich bin meistens zu faul (wie man sieht) und belasse die Böden im Ganzen - macht auch gar nichts, denn beide sind super locker und gar nicht trocken!
Ich mag außerdem den Kuppeleffekt ganz gerne und setze immer den Boden obenauf, der sich am schönsten wölbt!
Wenn die Torte zusammengestzt ist, wird die restliche Füllung mehr oder weniger gleichmäßig auf und um den Kuchen verteilt. Für die Deko kann man weitere Oreo-Kekse zerbröseln und aufstreuen, oder auch die Kekse ganz lassen und damit die Torte dekorieren.
Auch hier mag ich es wieder etwas unordentlicher, ich finde die Torte erinnert so ein bisschen an einen superleckeren Maulwurfhaufen ;)





Das wars auch schon wieder!
Viel Spaß beim Nachbacken und bis ganz bald!
Eure,





Mittwoch, 2. März 2016

Leseliste Januar + Februar

1) Du hättest es wissen können von Jean Hanff Korelitz

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Genre: Drama
Inhalt + Eigene Meinung: s. hier




















2) The Sea von John Banville
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Genre: Lyrik, Drama

Inhalt:
When art historian Max Morden returns to the seaside village where he once spent a childhood holiday, he is both escaping from a recent loss and confronting a distant trauma. The Grace family appeared that long-ago summer as if from another world. Drawn to the Grace twins, Chloe and Myles, Max soon found himself entangled in their lives, which were as seductive as they were unsettling. What ensued would haunt him for the rest of his years and shape everything that was to follow. (Buchdeckel)

Eigene Meinung:
Relativ schwere Kost. In den Schreibstil von John Banville musste ich mich erst hineinfinden, erschwerend kam natürlich hinzu, dass ich das Buch auf Englisch gelesen habe.
Die Story spielt zu zwei verschiedenen Zeiten, zum Einen in Max´ Kindheit, zum anderen wenn er erwachsen ist. Der Plot wird dabei manchmal recht abrupt gewechselt. Insgesamt aber gut geschrieben, mit einem ungewöhnlichen Schluss.




3) Bob, der Streuner von James Bowen

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Genre: Memoiren, Roman

Inhalt:
Als James Bowen den verwahrlosten Kater vor seiner Wohnungstür fand, hätte man kaum sagen können, wem von beiden es schlechter ging. James schlug sich als Straßenmusiker durch, er hatte eine harte Zeit auf der Straße hinter sich. Aber dem abgemagerten, jämmerlich maunzenden Kater konnte er einfach nicht widerstehen, er nahm ihn auf, pflegte ihn gesund und ließ ihn wieder laufen. Doch Bob war anders als andere Katzen. Er liebte sienen neuen Freund mehr als die Freiheit und blieb. Heute sind sie eine stadtbekannte Attraktion, ihre Freundschaft geht Tausenden zu Herzen ... (Buchdeckel)

Eigene Meinung:
Ich, als eingefleischte Katzenmami, tue mich immer sehr schwer an Büchern über die lieben Fellknäuel vorbei zu gehen. So wars auch diesmal und deswegen hab ich das Buch von James Bowen aus der Bücherei mitgenommen. James erzählt sehr ehrlich über sein verhunztes Leben, den Drogensumpf aus dem er fast nicht wieder herausgefunden hätte und wie gut es ihm tat für ein kleines Lebewesen Verantwortung übernehmen zu dürfen. Anrührende Geschichte :)

Dienstag, 9. Februar 2016

Gelesen: Du hättest es wissen können

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch wieder ein Buch vorstellen, dass ich lesen durfte.
Es handelt sich dabei um "Du hättest es wissen können" von Jean Hanff Korelitz.


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Autorin:

Jean Hanff Korelitz lebt in New York City und ist in den USA eine erfolgreiche Dutorin. Die Vefrilmung ihres Romans Admission kam dort im März 2013 in die Kinos. Du hättest es wissen können ist ihr vierter Roman. Hanff Korelitz ist mit dem Lyriker Paul Muldoon verheiratet. (Klappentext)


Inhalt:

Grace Reinhardt Sachs lebt auf der Manhattaner Eastside in dem Gefühl, alles richtig gemacht zu haben. Sie ist eine erfolgreiche Paartherapuetin, ihr Mann ein berühmter Kinderarzt, und ihr Sohn besucht eine renommierte Privatschule. Graces Beziehungsratgeber Du hättest es wissen können steht kurz vor der Veröffentlichung, und das Interesse ist groß. Als die Mutter eines Mitschülers ermordet wird und Graces Mann nicht zu erreichen ist, beginnt  Grace zu ahnen, dass es vielleicht auch Dinge gibt, die sie selbst hätte wissen können. (Klappentext)


Eigene Meinung:

Grace lebt in einer schier perfekten Welt mit perfektem Mann, Kind und Job. Zudem stammt sie aus betuchtem Elternhaus und musste sich um Geld noch nie Sorgen machen. Oberflächlich betrachtet ist ihr Lebensumfeld also recht übersichtlich, aber etwas eintönig. Lediglich die Arbeit an ihrem Buch und die Mitarbeit im Organisationskomittee für Schulveranstaltungen heben sich etwas vom alltäglichen Trott ab. Das ändert sich schnell, als ein weiteres Mitglied dieses Komitees ermordet wird.
Grace ist verwirrt, als Polizisten sie zu ihrem Verhältnis zu Malaga Alves, dem Opfer, befragen wollen, nachdem diese doch offensichtlich rein gar nichts mit ihr zu tun hat. Auch Jonathan, ihr Mann, kann ihr nicht beistehen, da er beruflich außerhalb New Yorks zu tun hat.
Grace schöpft erst Verdacht, dass etwas nicht stimmt, als sie ihren Mann nicht erreichen kann und sein Handy versteckt in ihrer Wohnung findet. Hat Jonathan´s Verschwinden etwas mit dem Mord an Malaga Alves zu tun?
Stück für Stück kommt die unglaubliche Wahrheit ans Licht und zerstört Graces Welt.
Die Story liest sich fast wie ein Psychogramm von Grace. Haargenau werden ihre Gefühle beschrieben und ihr Verhalten in der prekären Situation dargestellt. Meiner Meinung nach schon etwas zu genau, was unnötige Längen in die sehr filigrane Geschichte fügt. Grundsätzlich finde ich auch, dass das Buch für fast 500 Seiten relativ wenig eigentliche Handlung hat, wie erwähnt ein Großteil des Romans beschäftigt sich nur mit Graces Gedanken, wie sie mit der Situation umgehen kann. Insgesamt lies sich das Buch auch leider nicht allzu flüssig lesen, ich bin nur sehr langsam vorangekommen und habe es immer wieder aus der Hand gelegt.
Ich persönlich bin leider auch kein großer Fan von sehr dünnen Seiten, wie dieses Buch hier hat. Ich möchte nicht pfriemeln müssen, um umblättern zu können.
Das Cover indessen finde ich wirklich sehr schön, die Farben sind harmonisch, die Gesamtkomposition insgesamt sehr stimmig. Auf jeden Fall ein Buch, auf das man in der Buchhandlung schnell aufmerksam wird.
Es ist ein etwas anderes Buch und für Liebhaber von Gedankenspielchen durchaus zu empfehlen. Jemandem der gerne schnell in der Handlung vorankommt, würde ich es allerdings nicht unbedingt ans Herz legen.


(erschienen bei ullstein, 478 Seiten, 12,99 €)

Sonntag, 3. Januar 2016

Gelesen: Cop Town - Stadt der Angst

Hallo ihr Lieben,

erstmal wünsche ich euch noch ein ganz tolles Jahr 2016, ich hoffe ihr seid alle gut hinübergekommen :)
Zum Anderen möchte ich euch heute mal wieder ein Buch vorstellen, dass ich über Blogg dein Buch erhalten habe (Vielen Dank dafür!).


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Autorin:

Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent sind inzwischen in 32 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 30 Millionen mal verkauft worden. (Klappentext)


Inhalt:

Atlanta, 1974: Kate Murphy bangt schon während ihres ersten Tages beim Police Department um ihr Leben. Denn der "Shooter" terrorisiert die Stadt - die Opfer des Attentäters sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand - denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst. (Klappentext)


Eigene Meinung:

Die Story ist dreisträngig aufgebaut, zunächst lernt man Maggie kennen. Sie arbeitet schon 5 Jahre als Polizistin, ist also quasi schon ein alter Hase im Metier. Nicht zuletzt auch weil sowohl ihr Bruder Jimmy, als auch ihr Onkel Terry ebenfalls im selben Revier als Polizisten arbeiten. Das macht ihr den Job allerdings keinesfalls leichter. Jimmy versucht zwar immer ein Auge auf seine Schwester zu haben, lässt ihr dadurch aber kaum Raum sich selbst zu entfalten und Onkel Terry ist ein ziemlicher Tyrann, der die gesamte Familie in Schach hält. Maggie kommt zwar mittlerweile ganz gut klar, das ändert sich jedoch schlagartig, als Jimmy´s Partner Don Opfer des Atlanta-Shooters wird und auch Jimmy nur knapp entkommen kann. Maggie will den Fall nun unbedingt aufklären. Blöd nur, dass ihr dabei die Neue - Kate Murphy - am Bein klebt.
Der zweite Strang der Story beschäftigt sich mit Kate, die ihren Mann in Vietnam verloren hat und sich nun selbst beweisen will, dass sie es auch allein schaffen kann. Allerdings muss sie neben der üblichen Schikane gegen Frauen im Revier auch noch verheimlichen, dass sie Jüdin ist und aus sehr gutem Elternhaus stammt - Eigenschaften, die mindestens genauso schlimm sind, wie eine Frau zu sein.
Kate wird von "Fox" beobachtet. Schnell stellt sich außerdem heraus, dass Fox der Shooter ist. Unklar ist zunächst aber, wieso er die Polizistin tötet und warum auch Kate auf seiner Abschussliste ganz weit oben steht. Klar ist aber, dass alle drei Personen - Maggie, Kate und "Fox" - eng miteinander verknüpft sind und alles auf einen großen Showdown hinausläuft.
Den bekommt man auch in voller Härte und Brutalität. Mich hat sehr überrascht, wer "Fox" tatsächlich ist, etwas komisch finde ich, dass Jimmy ihn eigentlich unmaskiert gesehen haben müsste, aber trotzdem nicht draufkommt, wer ihn töten will - ein echtes Manko in diesem Roman.
Er ist aber atmosphärisch so dicht geschrieben - die Handlung auf über 500 Seiten erstreckt sich quasi nur über 4 Tage - und so packend formuliert, dass ich über diese Ungereimtheit auch gerne hinwegsehe.
Weiterer Pluspunkt ist, dass es sich bei diesem Roman nicht um einen Teil der Serie um Sara Linton geht, sondern dieses Buch handlungstechnisch komplett freistehend ist und somit auch von Karin Slaughter - Neulingen bedenkenlos gelesen werden kann!
Alles in allem, fand ich die Lektüre sehr sehr spannend und kurzweilig und kann diese nur weiterempfehlen!


(erschien bei Blanvalet, 544 Seiten, 14,99€, bestellbar hier)

Leseliste Dezember

1) Die Frau des Piloten von Anita Shreve

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Genre: Drama

Inhalt: 
Für Kathryn war immer klar gewesen, dass sie zu niemandem auf der Welt ein so inniges, so vertrautes Verhältnis hat wie zu Jack, ihrem Ehemann. Bis zu seinem plötzlichen Flugzeugabsturz - denn nun tut sich für sie ein Abgrund an schrecklichen Vermuteungen auf, die am Ende zur Gewissheit werden, und nichts bleibt, wie es war. (Buchrückseite)

Eigene Meinung:
Hat mir sehr gut gefallen! Zunächst dachte ich nur an ein schreckliches Familiendrama, aber es steckt soviel mehr dahinter. Gut gefallen hat mir auch die Verknüpfung der Handlung mit den Geschehnissen im Nordirlandkonflikt. Lesenswert.









2) Plötzlich Fee - Das Geheimnis von Nimmernie von Julie Kagawa

Genre: Fantasy
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Inhalt:
Meghan und Ash dachten eigentlich, dass sie nichts mehr aus der Fassung bringen könnte. Doch durch ein leichtfertiges Versprechen gerät Meghan in größte Gefahr. Und der stolze Ash muss sich in der Stunde der Not ausgerechnet mit seinem Rivalen Puck verbünden. Wird es Mgehan und Ash am Ende gelingen, eine Herausforderung zu bestehen, der sie nichts entgegenzusetzen haben als ihre Liebe? (Buchrückseite)

Eigene Meinung:
Hm.. ne, hätte ich jetzt nicht mehr unbedingt gebraucht. Ich habe einige Rezensionen zu dem Buch gelesen, die sehr stark polarisiert haben. Die einen meinten: unverzichtbar als Ergänzung zu den Plötzlich Fee - Büchern, die anderen fanden diesen Kurzgeschichten-Band eher überflüssig. Ich muss leider auch in dieses Horn stoßen, obwohl eine Kurzgeschichte auch nach den Büchern der Reihe ansetzt und somit neue Handlung bringt, ist diese doch recht vorhersehbar. Die anderen Geschichten bringen für mich auch nichts Neues, also finde ich es nicht schlimm, wenn man sich dieses Buch dann spart.

 
3) Cop Town - Stadt der Angst von Karin Slaughter

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Genre: Thriller

Inhalt + Eigene Meinung: s. hier

Dienstag, 8. Dezember 2015

Leseliste November

1) American Sniper von Chris Kyle

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Genre: Autobiografie

Inhalt:
Chris Kyle diente von 1999 bis 2009 bei den US Navey SEALs und verzeichnete in jener zeit die höchste Zahl an tödlichen Treffern in der amerikanischen Militärgesichichte. 160 gezielte Liquidationen schreibt ihm das Pentagon offiziell zu. Seine Kameraden nannten ihn "Die Legende", seine Feinde "Teufel"... In dieser eindringlichen Autobiografie erzählt der geborene Texaner, der 2013 erschossen wurde, die Geschichte seiner außergewöhnlichen Karriere. (Buchrückseite)

Eigene Meinung:
Ich bin zufällig in unserer Bibliothek über dieses Buch gestolpert und bin einfach dran hängen geblieben. Ich wollte gerne wissen, was in jemandem vorgeht der berufsmäßig tötet. Ob er nachts noch schlafen kann, Gewissensbisse hat, ihn das einfach belastet,
Leider weiß ich das auch nach der Lektüre nicht so richtig. Mir war das Buch dann doch etwas zu pathetisch und patriotisch. Amerika über alles, Black Hawk Down und Wir waren Helden als Motivationsfilme und die "anderen" grundsätzlich "Wilde" oder "Barbaren", die man ausrotten muss. Hm..!




2) Dewey und ich - Die wahre Geschichte des berühmtesten Katers der Welt von Vicki Myron & Bret Witter

Genre: Biografie, Tiere
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Inhalt:
Als Vicki Myron an einem eisigen Januarmorgen die Tür der Stadtbücherei von Spencer, Iowa, aufschließt, hört sie ein dumpfes Miauen. Die Bibliothekarin sieht in dem Kasten für zurückgegebene Bücher nach und findet zwischen Klassikern und Liebesromanen ein winziges Katzenjunges mit struppigem Fell und halb erfrorenen Pfoten. Vicki und ihre Kollegen wärmen das Tier, geben ihm zu fressen. Und als der kleine Kater sich mit einem nicht enden wollenden Schnurren bedankt, ist er adoptiert. Das war vor über 20 Jahren. Im Winter 2006 stirbt Dewey im stolzen Katzenalter von neunzehn Jahren, und da ist er längst eine weltweite Berühmtheit (Buchrückseite)

Eigene Meinung:
Ein absolut herzerwärmendes Buch. Ich bin ja selbst Katzenmami und kann daher sehr gut nachvollziehen, welches Glück einem so ein kleines Fellknäuel (oder in meinem Fall sogar zwei ;) ) bescheren kann. Ebenso kann ich nachvollziehen wie weh es tut, wenn die Kleinen krank sind oder sogar sterben. Vicki Myron erzählt hier eine authentische Geschicht über ihr Leben und das von Dewey. Ich habe sehr sehr gern gelesen!

"Finde deinen Platz.
Sei glücklich mit dem, was du hast.
Sei gut zu allen.
Führe ein gutes Leben.
Es geht nicht um materielle Dinge; es geht um Liebe.
Und Liebe kann man nie vorhersehen." (S. 373)



3) Das Liebesleben der Hyäne von Charles Bukowski

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Genre: Satire

Inhalt:
Henry Chinaski ist auf Erfolgskurs. Man reißt sich um ihn als Autor, die Damen geben sich in seiner Wohnung buchstäblich die Klinke in die Hand: Zuerst ist da Lilly, danach DeeDee und immer wieder Lydia. Schließlich Mindy und dann Kathrine... Niemand hat den Männlichkeitswahn mit seinem ganzen Elend so auf den Punkt gebracht wie Bukowski. (Klappentext)

Eigene Meinung:
Ich hatte an verschiedenen Stellen schon gehört wie einzigartig Charles Bukowski´s Schreibstil sei; so ehrlich, so erfrischend anders. Ja, ehrlich ist das wohl, wobei.. nicht unbedingt ehrlich, eher brutal, klar und offen. Hier ist kein Platz mehr für Fantasie. Die Tatsachen, Körperteile, Sexualpraktiken und die - recht einfachen - Säufergedanken, die der Autor hegt, ergießen sich, manchmal scheinbar unzusammenhängend und wahllos, einfach aufs Papier und liegen da. Mein Stil ist das leider nicht. Ich habs gelesen, ich werds nicht wieder tun.