Donnerstag, 2. November 2017

Gelesen: Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Hallo ihr Lieben,

ich durfte mal wieder lesen und möchte euch meine Meinung nicht vorenthalten 😉
Das Buch wurde mir von vorablesen zur VerfĂŒgung gestellt - Vielen Dank dafĂŒr! ❤


"Ich treffe dich zwischen den Zeilen" von Stephanie Butland


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Autorin:

Wenn Stephanie Butland nicht gerade in ihrem Gartenatelier ist und Romane schreibt, arbeitet sie als Coach und Motivationstrainerin und hilft Menschen, kreative LösungsansĂ€tze zu finden. In ihrer Freizeit liest, backt und strickt sie gern. Außerdem tritt sie gelegentlich bei Poetry-Performances auf. Zusammen mit iHrer Familie lebt sie im Nordosten Englands. (Klappentext)


Inhalt:

Mit ihren Piercings und tiefschwarz gefĂ€rbten Haaren versucht Loveday, die Welt von sich fernzuhalten. Sie umgibt sich lieber mit BĂŒchern als mit Menschen und trĂ€gt die AnfangssĂ€tze ihrer Lieblingsromane als Tattoos auf dem Körper. Als sie Nathan kennenlernt, bekommt die Mauer, die sie um ihr Herz errichtet hat, Risse: Er nimmt Loveday mit zu einem Poetry-Slam, und die Gedichte öffnen beiden einen Weg, sich die Dinge mitzuteilen, fĂŒr die ihnen sonst die Worte fehlen. Ihr dunkelstes Geheimnis behĂ€lt Loveday aber weiterhin fĂŒr sich. Doch als ein Buch sie zurĂŒck in ihre Vergangenheit fĂŒhrt, muss sie sich entscheiden: Will sie sich weiter verstecken und Nathan verlieren, oder findet sie mit seiner Hilfe endlich den Mut, ĂŒber das zu sprechen, was sie einst so sehr verletzt hat? (BuchrĂŒckseite)


Eigene Meinung:

Als erstes aufgefallen ist mir auch bei diesem Buch - wie schon so oft - der Einband. Ein warmes orange lenkt erst mal den Blick aufs Cover, dann zwei Menschen, wobei einer ein Buch hĂ€lt aus dem BlĂ€tter fliegen, diese wiederum verwandeln sich zu Vögeln (ein Detail, das ĂŒbrigens zu Beginn jeden neuen Kapitels zu finden ist). Ich dachte mir "oh super, ein Buch ĂŒber ĂŒber BĂŒcher! Geht ja kaum besser!" und war von da an gefangen.
Loveday erzĂ€hlt uns ihre Geschichte selbst, als Ich-ErzĂ€hlerin, was hier super passt, denn StĂŒck fĂŒr StĂŒck erzĂ€hlt sie von ihrem jetzigen Leben, von ihrem verlorenen Leben und was dazwischen so alles passiert ist. Zu Beginn gibt sie sich, wie auch in ihrem jetzigen Leben, recht verschlossen - man muss alles erraten oder erahnen. Als sie dann ein bisschen vertrauen zum Leser gefasst hat, lĂ€sst sie uns in ihre Vergangenheit blicken. Diese RĂŒckblenden sind zum einen in eigenen Kapiteln, zum anderen mit eigenen Überschriften wie Geschichte 2013 und Krimi 1999 zu finden, im Gegensatz zur Gegenwart, diese wird als Lyrik 2016 betitelt.
Wir lernen Archie, ihren Chef und besten sowie einzigen Freund kennen, dann Rob Loveday`s psychotischen Ex-Freund und Nathan, der alles anders macht. Wie hÀufig, wenn man ein Trauma erlebt hat, kann Loveday Nathan zunÀchst nicht an ihn heranlassen und ihm nicht vertrauen, er scheint zu gut um wahr zu sein. Aber Nathan findet durch seine Gedichte beim Poetry-Slam (diese sind auch jeweils im Buch zu finden) einen Weg um zu Loveday vorzudringen.
Die Story finde ich gelungen, wenn mir zum Ende hin dann aber doch noch etwas viel Dramatik passiert. Mir gefĂ€llt die erste HĂ€lfte mit ihrer irgendwie "leichten" DĂŒsternis fast besser. Nichtsdestotrotz liest sich das Buch super. Die SĂ€tze sind verstĂ€ndlich, gespickt mit kleinen Anspielungen auf Autoren und ihre Werke und Loveday´s Wortneuschöpfungen ("Missfallensmaschinen mit Luftdruckantrieb" S. 8 - MĂŒtter, die den ganzen Tag am Zetern sind).
Besonders lustig finde ich auch, dass Loveday ihre BĂŒcher alphabetisch nach dem ersten Wort des Buchtitels ordnet, weil sie findet, dass sich die meisten Menschen viel eher an den Titel als an den Autoren erinnern. Mach ich absolut genauso und mit der selben BegrĂŒndung!
Insgesamt also ein bezauberndes BĂŒchlein, super geeignet fĂŒr die jetzt kommende SpĂ€therbst-Lese-Zeit!

"NatĂŒrlich gibt es da die einfache Liebe zur Literatur: das Bewusstsein, dass es eine Fluchtmöglichkeit gibt, dass man Dinge lernen kann, dass da ein Ort ist, an dem Herz und Geist ungehemmt herumtollen können." (S. 31)


(erschienen bei Knaur, 319 Seiten, 9,99 €)

Dienstag, 4. Juli 2017

Gelesen: Libreville


Hallo ihr Lieben,

lang, lang ists her. Es hat sich auch so einiges getan. Ende MÀrz bin ich aus dem wunderschönen Mittelfranken nach Schwaben gezogen. Auch wenn mich immer mal wieder das Heimweh packt, gefÀllt es mir hier inzwischen doch auch recht gut.
Obwohl das Leben 1.0 also mal wieder volle Breitseite zugeschlagen hatte, habe ich weiter fleißig andere Blogs verfolgt und die Sehnsucht selbst wieder aktiv zu werden, ist immer grĂ¶ĂŸer geworden.
Heute ist es nun auch wieder so weit und ich möchte mit einer kleinen Buchrezension starten!
Das Buch wurde mir von  zur VerfĂŒgung gestellt, vielen Dank dafĂŒr!

"Libreville" von Janis Otsiemi


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Autor:

Janis Otsiemi wurde 1976 in France-ville, Gabun, geboren. Dichter; Essayist und Autor von Kriminalromanen. Er erhielt 2010 den Le Prix du Roman Gabonais fĂŒr sein Buch La vie est un sale boulot. Bei Editions Jigal erschienen außerdem La Bouche qui mange ne parle pas (2010) und Le chasseur de lucioles (2013) sowie sein Roman Les voleurs de sexe (2015). Er ist SecrĂ©taire GĂ©nĂ©ral adjoint de l´Union des Écrivains Gabonais. Seine Romane verfasst er in Französisch. (Klappentext)


Inhalt:

Ein Jahr vor den Wahlen wird Roger Missang, Journalist der Echos du Sud, am Strand von Libreville nahe dem Palast des PrĂ€sidenten der Republik mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden. Mit den Ermittlungen im Mordfall werden Pierre Koumba Owoula und HervĂ© Louis Boukinda Envame beauftragt, zwei Polizisten, die ohne die DNA-Analyse und Forensik auskommen mĂŒssen. (BuchrĂŒckseite)


Eigene Meinung:

In "Libreville" geht es um die Aufdeckung des Mordes an Roger Missang. Dazu wird zunĂ€chst einmal geschildert, wie sich das afrikanische Land Gabun und seine Hauptstadt Libreville in den letzten Jahrzehnten zu dem entwickelt hat, was sie heute sind. Einem an Rohstoffen zwar reichen Land, in dem aber Misswirtschaft und Korruption weiterhin ein Prosperieren verhindern. Moderne Technik hĂ€lt erst nach und nach, ganz langsam Einzug. Ins Internet gestellte Videos von zwei jungen MĂ€dchen fĂŒhren zu deren gesellschaftlicher Missachtung und in letzter Konsequenz wĂ€hlen die beiden MĂ€dchen den Freitod. Den Verantwortlichen suchen unsere beiden Polizisten und bringen ihn zur Strecke. Derweil wird am Strand von Libreville ein toter Journalist gefunden, die Ermittler versuchen sowohl Motiv als auch TĂ€ter zu finden. Unerwartet kommt ihnen dabei ein neuerliches Verbrechen zu Hilfe. Ein Mann, der einen Autounfall mit Todesursache verursacht hat, scheint mehr Informationen zu haben und versucht sich mit seinem Wissen freizukaufen. FĂŒhrt diese Spur tatsĂ€chlich zum TĂ€ter?
Optisch ist das Buch recht dezent gehalten. Das Cover zeigt eine schemenhafte Darstellung von rennenden Personen und ist in den Farben rot, weiß und schwarz gehalten. AuffĂ€llig ist der Aufbau des Romans. Unterteilt wird zunĂ€chst in Tage, diese beginnen jeweils mit einer Art Deckblatt, das jeweils die Zeitungs-Schlagzeilen fĂŒr den jeweiligen Tag zeigt. Die Tage sind wiederum in recht kurze und ĂŒberschaubare Kapitel unterteilt. Das Buch erhĂ€lt dadurch eine gute Struktur und lĂ€sst sich recht zĂŒgig lesen.
Der Autor hat einen sehr eigenen, meiner Meinung nach etwas derben, Schreibstil. Die einzelnen Worte sind sehr bewusst gewĂ€hlt, manchmal recht derbe, manchmal fast beschönigend. Besonders auffĂ€llig sind die Redewendungen und Sprichwörter, die der Autor immer wieder einfließen lĂ€sst: "Ein Kerl so lang wie ein Tag ohne Brot stieg aus." (S. 11) oder "den Mund nicht teilen" (S. 24) fĂŒr nicht einer Meinung sein.
Was mir inhaltlich etwas gefehlt hat und mich dann tatsĂ€chlich eine Zeit lang eher verwirrt hat, ist der offensichtliche Kleinkrieg zwischen Polizei und Gendarmerie. Wobei mir rein aus dem Buch heraus schon gar nicht der Unterschied zwischen beiden klar wurde, geschweige denn welcher Ermittler nun wohin gehörte. Das ist fĂŒr mich leider ein klares Manko des Buches gewesen.
Abgesehen davon fand ich es sehr interessant dieses etwas andere Buch zu lesen. In Gabun gibt es wohl auch kaum Schriftsteller, denn allein vom Schreiben kann man dort nicht leben.

"Wenn sich Bullen und Gendarmen schon wegen Lappalien prĂŒgelten, statt hinter ihnen her zu sein, war das eigentlich nur gut fĂŒr sie. Ganz nach dem Sprichwort: Wenn der Regen dich nass macht, lachen dich die Kröten aus!" (S. 192f.)


 (erschienen bei polar Verlag, 220 Seiten, 14,00 €, bestellbar z.B. hier)



Donnerstag, 2. Februar 2017

Leseliste Januar

1) In cold blood von Truman Capote

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Genre: Krimi, Zeitgeschichte

Inhalt:
Agent Al Dewey, of the Kansas Bureau of Investigation, has a crime to solve. A horrific crime - the cool slaughter of an entire family of Godfearing farming folk. Blood and hair all over the walls, and only a few dollars missing. All Agent Dewey has are two footprints, four dead bodies and a whole lot of questions, none with easy answers. Truman Capote`s brilliant reconstruction of the events and consequences of that murderous November night in 1959 is a superb and gripping mix of journalistic skill and sheer imaginative power. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Die Rekonstruktion des tatsĂ€chlichen Mordfalles um Familie Clutter liest sich so spannend wie ein Roman, gleichzeitig lĂ€uft einem eine GĂ€nsehaut ĂŒber den RĂŒcken, weil man stets im Hinterkopf hat, dass es sich hier nicht um Fiktion handelt. Die tragische Geschichte einer Familie wĂŒrdig erzĂ€hlt!
(Rory Gilmore Reading Challenge - Buch)




2) Endzeit von Liz Jensen

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Genre: Thriller

Inhalt:
Die Psychotherapeutin Gabrielle Fox bekommt es mit einer unheimlichen neuen Patientin zu tun: Die 16-jĂ€hrige Bethany hat ihre Mutter auf grausame Weise ermordet. Und sie behauptet, sie könne Naturkatastrophen vorhersehen. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
So abgehoben wie dennoch beklemmend. Ich musste nach der LektĂŒre erst einmal ĂŒber die beschriebenen PhĂ€nomene und Naturkatastrophen recherchieren und war erstaunt, dass alles tatsĂ€chlich nicht weit hergeholt ist. Grusel auf mal ganz anderem Niveau!






Freitag, 27. Januar 2017

AGaD: Refreshing Square

Hallo ihr Lieben,

es juckt mal wieder in meinen Fingern :)
Heute zeige ich euch deshalb meinen Refreshing Square




Anleitung: "Refreshing Throw" von Marianne Forrestal
NadelstÀrke: 3,00 mm
GrĂ¶ĂŸe: 12.5 cm x 12.5 cm
Wolle: Versailles supersoft in grau und rosa von buttinette
Besonderheiten: Die Anleitung ist eigentlich fĂŒr eine ganze Decke gedacht, das hab ich aber mal zweckentfremdet und nur einen Square gehĂ€kelt. Die QualitĂ€t ist auf dem Bild nicht besonders, aber die superschöne Textur dieses Squares kommt trotzdem gut zur Geltung!

Bis ganz bald!
Eure,



Donnerstag, 26. Januar 2017

Leseliste: November + Dezember

1) The Girl in the Red Coat von Kate Hamer

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Genre: Krimi, Familie

Inhalt:
Carmel has always been different - sometimes odd, distracted and prone to getting lost. When she and her mother, Beth, spend a day out at a festival, they become separated and Carmel disappears. As Beth desperately searches for her daughter, Carmel embarks on an extraordinary journey, with a man who clamis she has a special gift... (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Gut zu lesen, die Story hat aber meiner Meinung nach noch einige Schwachstellen und war fĂŒr mich an manchen Stellen nicht ganz rund. Als abendlicher Zeitvertreib aber ganz nett!








2) Silber - Das dritte Buch der TrÀume von Kerstin Gier


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Genre: Jugend, Fantasy

Inhalt:
Es ist MĂ€rz, in London steht der FrĂŒhling vor der TĂŒr - und Liv Silber vor drei Problemen: Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den TrĂ€umen wird immer gefĂ€hrlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergrĂŒndet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann und Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat fĂŒr die Hochzeit ihres Sohnes große PlĂ€ne, allerdings ganz andere als die Braut. Liv hat wirklich alle HĂ€nde voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden .... (Klappentext)

Eigene Meinung:
Der Abschluss der Silber-Trilogie hat mich doch ein bisschen enttĂ€uscht. Zwar finde ich die Thematik nach wie vor sehr spannend, allerdings ist mir in diesem Band einfach zu wenig passiert, bzw. die Story war etwas dĂŒnn. Schade.





3) Die Schönenbecker von Marlis Fengels

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Genre: Familiensaga

Inhalt:
Die große Familiensaga, die 1893 ihren Anfang nimmt. Das Gasthaus "Zum Goldenen Schwan" im Dorf Schönenbeck am Niederrhein, das die Familie Möllendorf erwibt, wird bald zum Mittelpunkt des geselligen und gesellschaftlichen Lebens im Dorf. Hier wird gefeiert und getrauert, gestritten und geliebt, diskutiert und debattiert. Auf die anfĂ€ngliche Idylle fallen jedoch dunkle Schatten. Die wirtschaftlichen und politischen UmwĂ€lzungen im Laufe der folgenden Jahrzehnte verĂ€ndern das Dorf und seine Bewohner. Und mit dem Auftrumpfen der Nationalsozialisten steuern die Schönenbecker unaufhaltsam einer furchtbaren Tragödie entgegen. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Es war sehr interessant die Familie durch die Jahre zu begleiten. Lies sich sehr gut lesen - Empfehlung!







4) Unterwerfung von Michel Houllebecq
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Genre: Utopie, Politik

Inhalt:
Unterwerfung beschwört ein Frankreich herauf, in dem eine autoritĂ€re muslimische Partei schleichend die Macht ĂŒbernimmt - auf demokratischem Weg und mit Hilfe der intellektuellen Elite. Schonungslos und mit großer erzĂ€hlerischer Kraft zeigt Michel Houellebecq in seinem bislang wohl kontroversesten Roman, wie sich die Menschen freiwillig in ein System fĂŒgen, das alle Grundwerte der westlichen Welt verneint. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Ja, kontrovers ist das Buch und irgendwie auch sehr realistisch. Ich kann mich aber einfach nicht mit dem Schreibstil von Houllebecq anfreunden und bin so mit der Geschichte nicht wirklich warm geworden. Dennoch aufgrund der AktualitÀt lesenswert!





5) Mein Leben, mal eben von Nikola Huppertz

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Genre: Jugend

Inhalt + eigene Meinung: s. hier


















6) Islamischer Staat von Behnam T. Said

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Genre: Sachbuch, Zeitgeschichte

Inhalt:
Die Terrormiliz <<Islamischer Statt>> (IS) hat ein riesiges Gebiet in Irak und Syrien mit GroßstĂ€dten, Waaffenarsenalen und Ölvorkommen unter ihre Kontrolle gebracht - ein <<Kalifat>>, das einmal die gesamte islamische Welt beherrschen und alle <<UnglĂ€ubigen>> unterjochen soll. Der Islamismus-Experte Behnam T. Said bietet in seinem alarmierenden Lagebericht erstmals Innenansichten aus der Welt der Jihadisten. Er erklĂ€rt, was sie antreibt, wo ihre Wurzeln liegen und warum der Kampf fĂŒr einen islamischen Staat so viele KĂ€mpfer aus dem Westen anzieht. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Brandaktuelles Thema, mit dem man sich sicherlich auseinander setzen sollte. GrundsÀtzlich sind in diesem Buch unglaublich viele Informationen enthalten. Einzelne Kapiteln konnte ich dennoch eher schwer folgen, als Einsteiger-Buch also nicht geeignet.





7) The Canterbury Tales von Geoffrey Chaucer

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Genre: Prosa, Klassiker

Inhalt:
Lively, absorbing, often outrageously funny, Chaucer`s THE CANTERBURY TALES is a work of genius, an undisputed classic that has held a special appeal for each generation of readers. The TALES gather twenty-nine of literature`s most enduring (and endearing) characters in a vivid group portrait that captures the full spectrum of medieval society, from the exalted Knight to the humble Plowman. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Ich hatte hier eine Ausgabe auf der auf der linken Seite der Original-Text und rechts eine Übersetzung in modernes Englisch zu finden ist. Mit dem Original-Text konnte ich leider wenig anfangen, die Übersetzung jedoch liest sich recht gut. Hier handelt es sich mal wieder um ein Buch von der Rory Gilmore - Reading Challenge!

Sonntag, 25. Dezember 2016

Gelesen: Mein Leben, mal eben

Hallo ihr Lieben,

ich wĂŒnsche euch noch frohe Weihnachten und ein paar entspannte Festtage im Kreise eurer Lieben!
Heute möchte ich euch auch mal wieder ein Buch etwas nÀher vorstellen. Es handelt sich dabei um
"Mein Leben, mal eben" von Nikola Huppertz.


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Autorin:

Nikola Huppertz, geboren 1976 in Mönchengladbach, ist wie Anouk ein großer Heavy-Metal-Fan - obwohl sie Violine (und Psychologie) studiert hat. Heute lebt sie mit ihren kindern als freischaffende Autorin in Hannover. (Klappentext)


Inhalt:

Anouk will ihr Leben Ă€ndern: Ab sofort wird sie NORMAL, hört Popmusik wie die andern und spielt Computerspiele. Doch ihr Steinzeit-Laptop lĂ€dt das blöde Game einfach nicht, und wĂ€hrend sie wartet hĂ€mmert Anouk ihre "Memoiren" in die Tastatur: ĂŒber MaMi und Matrix, ihre MĂŒtter; ĂŒber ihren Rocker-Vater; und ĂŒber Lore, die neu in der Klasse ist. Außerdem soll Anouk einen Songtext fĂŒr Moritz schreiben, der aber leider auch dieses Unnormal-Gen hat... (Klappentext)


Eigene Meinung:

Anouk Vogelsang wĂ€chst nicht gerade in einer 0815-Familie auf, statt Mutter, Vater und Geschwistern hat sie zwei MĂŒtter, einen supercoolen Erzeuger und ihre Leidenschaft fĂŒr Heavy-Metal und Schriftstellerei. Da in ihrem Umfeld sonst keiner so lebt, fĂŒhlt sie sich oft als Außenseiterin und eben einfach unnormal. Deshalb beschließt sie auch fortan "normal" zu sein, das heißt kein Heavy Metal, dafĂŒr Popmusik, angesagte Computerspiele und Klamotten und auch sonst möglich wenig aus der Masse herausstechen. Als sie eine neue MitschĂŒlerin bekommt wittert sie ihre Chance, diese gleich als Freundin zu gewinnen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Anouk kommt einfach nicht gegen ihre Natur an und verhĂ€lt sich weiterhin bei jeder Gelegenheit komisch, aber das ist auch ganz gut so, denn Lore ist gar nicht so normal, wie es zunĂ€chst den Anschein hat. Am Ende erkennt Anouk, dass sie ganz genauso in Ordnung ist, wie sie eben ist. Mit allen MĂŒttern, VĂ€tern und Marotten!
Rein optisch gefĂ€llt mri das Buch sehr gut. Auf dem Cover sind viele bunte Origami-Vögel (passend zu Anouk) abgebildet, die sich auch haptisch etwas abheben. Zudem ist das Cover von der RĂŒckseite her noch einmal eingeschlagen und erweckt so optisch den Eindruck eines Tagebuches.
So ist es im Inneren auch aufgebaut; die einzelnen Kapitel sind als TagebucheintrÀge gestaltet, gerne auch mal mit unterschiedlichen Schriftarten, AbsÀtzen und AufzÀhlungen. Ich persönlich finde sowas immer ganz schön, lockert es doch das Lesen auf und verleiht eine gewisse Dynamik.
Die Sprache ist auch jugendgerecht gehalten, Anouk erzĂ€hlt quasi wie ihr der Schnabel gewachsen ist, erfindet fröhlich neue Wörter und wĂŒrzt den Text im passenden Augenblick gerne mit einem "Hell yeah!" oder auch einem "Hell no!"
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, gerade auch die nicht alltĂ€gliche Thematik mit zwei MĂŒttern aufzuwachsen fand ich sehr interessant. Der Autorin ist es meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen darzustellen, wie normal und harmonisch Familienleben in dieser Konstellation auch sein kann. Ich kann also eine klare Leseempfehlung geben!

"Mit einem Mal wurde mir klar: Nie, NIE, NIEMALS durfte ein Mensch diese Zeilen lesen, wenn ich nicht fĂŒr immer und ewig die unnormale Anouk Vogelsang bleiben wollte. Hell No!!" (Klappentext)


(erschienen bei Coppenrath, 244 Seiten, 12,99 €)

Leseliste September + Oktober

1) Das Mittelalter von Sabine Buttinger

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Genre: Sachbuch

Inhalt: 
Ritterburgen und MinnesĂ€nger, Turniere und Belagerungen, MachtkĂ€mpfe von Kaisern und PĂ€psten - das Mittelater gehört zu den interessantesten Epochen der Weltgeschichte. Die Entstehung der StĂ€dte und die Errichtung der Kathedralen faszinieren uns ebenso wie Inquisition, KreuzzĂŒge und Pest. Von der unruhigen Zeit des FrĂŒhmittelalters ĂŒber das AufblĂŒhen des Abendlandes zur Zeit Karls des Großen bis hin zur Entstehung der großen Königreiche im SpĂ€tmittelalter zeichnet die Autorin ein breites Panorama und vermittelt dabei alle wichtigen Grundlagen zum VerstĂ€ndnis des Mittelalters. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Sehr interessant geschrieben, kein bisschen dröge, altbacken oder langweilig. Wer sich fĂŒr Geschichte interessiert, kann hier so einiges lernen.







2) True Crime von Sam Millar
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Genre: Biografie, Krimi

Inhalt:
Sam Millar hat einen außergewöhnlichen, preisgekrönten Thriller geschrieben, in dem nichts erfunden ist. Schonungslos offen erzĂ€hlt Millar von einer Jugend auf den Straßen von Belfast, die frĂŒh ins GefĂ€ngnis fĂŒhrt, vom jahrelangen Kampf um die eigene WĂŒrde - und von einem bis heute nicht restlos aufgeklĂ€rten Verbrechen, mit dem er Geschichte schrieb. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Polit-Krimi vom Feinsten - könnte man denken. Es hat mich sehr erstaunt, dass im Buch tatsĂ€chlich eine wahre Lebensgeschichte erzĂ€hlt wird. AufwĂŒhlend, betroffen machend und höchst interessant gleichzeitig.








3) Wer die Nachtigall stört von Harper Lee

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Genre: Gesellschaftsroman

Inhalt:
Amerika in den 30er Jahren. In die idyllische SĂŒdstaaten-Kindheit der achtjĂ€hrigen Scout und ihres Ă€lteren Bruders Jem drĂ€ngt sich die brutale Wirklichkeit aus Vorurteilen und Rassismus. Scouts Vater Atticus, ein menschenfreundlicher Anwalt, soll den schwarzen Landarbeiter Tim Robinson verteidigen, der angeblich ein weißes MĂ€dchen vergewaltigt hat. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Dieses Buch stand schon lange auf meiner Rory Gilmore Reading Challenge. Als wir es jetzt im Lesekreis gelesen haben, war ich schon sehr gespannt. Ich wurde sehr positiv ĂŒberrascht. Die Geschichte handelt von der kleinen Scout, die fĂŒr ihr Alter bereits sehr reif ist. Ihr Vater wird zum Pflichtanwalt fĂŒr einen schwarzen Landarbeiter und versucht diesen nach bestem Wissen und Gewissen zu verteidigen. FĂŒr die damalige Zeit ein recht ungewöhnliches Verhalten, galte doch die schwarze Bevölkerung weiterhin als niedere Rasse und wurde vieler BĂŒrgerrechte beschnitten. Die wissbegierige Scout befasst sich mit dieser Welt und erfĂ€hrt viel ĂŒber "richtiges" Verhalten von ihrem Vater.





4) Voltaire und die kopflosen Schnecken - Geschichten aus der Wissenschaft von Nicolas Witkowski
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Genre: Sachbuch

Inhalt:
Wissenschaft lebt nicht allein vom Triumph der Vernunft. Oft ist es das Skurrile und das Abwegige, das die großen Geister ebenso kennzeichnet wie ihre bahnbrechenden Entdeckungen. So baute Isaac Newton als Kind PuppenhĂ€user und Feuerdrachen, Denis Papin konservierte als Jugendlicher einen Apfel fĂŒnf Monate lang im Vakuum und erfand spĂ€ter den Dampfkochtopf. Davon - und von vielem mehr - erzĂ€hlt Nicolas Witkowski, Physiker und Bestsellerautor, in seinen fesselnden Wissenschaftsgeschichten. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Naja, ich finde den Physiker merkt man dem Autor schon an. Dieses Buch war gar nicht mal so einfach zu lesen. Es wird mehr oder weniger vorausgesetzt, dass man die Arbeiten der dargestellten Wissenschaftler bereits kennt, da nicht viel zu den Theorien oder auch nur Inhalten erklÀrt wird. Skurrile Geschichten konnte ich auch nicht wirklich finden. Hat mir leider nicht so gut gefallen.




5) Himmelssucher von Ayad Akhtar

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Genre: Familie, Religion

Inhalt:
Dem zehnjĂ€hrigen Hayat eröffnet sich eine ganz neue Welt, als Mina, die Jugendfreundin seiner Mutter, in sein Leben tritt. Zwischen der klugen und schönen Frau und dem verschlossenen Jungen entsteht eine innige Beziehung voller Vertrauen und Zuneigung. Als er jedoch Mina zu verlieren glaubt, begeht Hayat einen schrecklichen Verrat und stĂŒrzt damit die Menschen ins UnglĂŒck, die er am meisten liebt. (BuchrĂŒckseite)

Eigene Meinung:
Dieses Buch mit seinen doch knapp 400 Seiten habe ich in 2 Tagen mehr oder weniger verschlungen. Die Geschichte wird aus Hayats Sicht im RĂŒckblick geschildert. Der nun bereits erwachsene Hayat hat das BedĂŒrfnis seiner Freundin Rachel zu erzĂ€hlen, was seit seiner Jugendzeit schwer auf seinen Schultern lastet - das er Schuld am unglĂŒcklichen Leben einer Frau ist. Ich fand die Figuren sehr gut beschrieben, man kann sich einerseits in Hayat hineinversetzen, mit ihm und auch Mina leiden und hoffen. Hat mir sehr gut gefallen!